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allgemeinen
nicht. Wenn Sie versuchen, die ungewollten Erinnerungen an das Trauma aus Ihrem Kopf zu verdrängen,
so werden Sie sie dadurch nicht los, sondern machen sie wahrscheinlich noch hartnäckiger. Ihr
Therapeut wird Ihnen dabei helfen, andere Wege zu finden, mit ihnen umzugehen.
Wie Ihr Therapeut Ihnen genauer erklären wird, ist das Wiedererleben ein Zeichen davon, dass das
traumatische Erlebnis im Gedächtnis in unverarbeiteter, ungeordneter Form gespeichert ist anders als
die Erinnerung für andere Erlebnisse. Das traumatische Erlebnis wird deswegen besonders leicht aus
dem Gedächtnis abgerufen und wird dann in "Rohform" wiedererlebt, so als wenn alles noch
einmal passieren würde, statt als Erlebnis aus der Vergangenheit. Gleichzeitig ist die Erinnerung an
das Erlebnis oft nur bruchstückhaft. Eventuell können Sie Teile davon gar nicht erinnern, oder Sie
sind sich nicht sicher, in welcher Reihenfolge alles passiert ist. Das macht die Erinnerung natürlich
besonders verwirrend und belastend, ist jedoch auch ein Zeichen dafür, dass die Erinnerung an das
traumatische Erlebnis noch in unverarbeiteter Form gespeichert ist.
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Das Wiedererleben wird weniger lebhaft und seltener, wenn das Gedächtnis für das Erlebnis
verarbeitet und geordnet wird. Daher besteht ein Teil der Therapie darin, das traumatische Erlebnis
durchzugehen und zu besprechen. |
3. Körperliche Erregung
Eine weitere, häufige Reaktion auf ein traumatisches Erlebnis ist
körperliche Erregung mit Nervosität und Unruhe, erhöhter
Wachsamkeit, Zittern, Schreckhaftigkeit, Reizbarkeit oder Schlafstörungen. Letztere können sich
darin äussern, dass Sie schlecht einschlafen können, häufig aufwachen, unruhig schlafen oder
schlecht träumen. Wenn man die ganze Zeit angespannt und nervös ist, kann man sich reizbar fühlen,
besonders wenn man nicht genügend Schlaf bekommt. Das kann sich zum Beispiel so auswirken, dass man
einen nahestehenden Menschen anfaucht oder aus kleinen Gründen seine Beherrschung verliert.
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