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Vietnamkrieg
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Der Beginn der zweiten Phase des Krieges
VIETNAMKRIEG:
Die erste PhaseDer Beginn der zweiten PhasePolitische Unruhen in Süd-VietnamDie zweite PhaseDie Tet-Offensive"Vietnamisierung" des KriegesProteste in den USAVerhandlungs-
stillstand
Erneute EskalationVorläufiger FriedenDie dritte PhaseAuswirkungenBiografie eines Flüchtlings

BUCHTIP:
Denise Chong - Die Geschichte der Kim Phuc
Das Mädchen hinter
dem Foto -
Die Geschichte der
Kim Phuc

1955 lösten die USA Frankreich als Schutzmacht in Süd-Vietnam ab. Mit amerikanischer Rückendeckung errichtete Ngo Dinh Diem ein autoritäres Regime, unterdrückte jede Art von Opposition, baute eine starke Armee auf und holte zahlreiche amerikanische Militärberater ins Land. Die für 1956 vorgesehenen gesamtvietnamesischen Wahlen scheiterten am Widerstand Diems: Der Vietminh konnte sich in ganz Vietnam auf die Zustimmung der Mehrheit der vor allem bäuerlichen Bevölkerung stützen, während Diems Regierung nur über eine äußerst schmale Basis verfügte. Diem lehnte die Wahlen ab mit dem Argument, dass im Norden die Meinungsfreiheit nicht gewährleistet und mit Wahlfälschungen zu rechnen sei.

Ab 1957 begann der südvietnamesische Vietcong ("vietnamesische Kommunisten") gegen Diems Regime und auch gegen amerikanische Militäreinrichtungen mit Guerillaaktionen vorzugehen; er konnte dabei auf die Unterstützung seitens Nord-Vietnams zählen und das Nachschubsystem aus den Zeiten des Indochinakrieges, den Ho-Chi-Minh-Pfad, nutzen. 1960 schuf sich der Vietcong in der "Nationalen Befreiungsfront von Süd-Vietnam" (Front National de Libération du Viet-Nam Sud, FNL) eine von Nord-Vietnam abhängige politische Organisation.
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