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Angesichts
der zunehmenden Angriffe des Vietcong bekräftigten die USA erneut ihre Unterstützung für Saigon. Im
April 1961 unterzeichneten sie mit Süd-Vietnam einen Freundschafts- und Wirtschaftsvertrag, und ab
Dezember verstärkte Präsident John F.Kennedy die militärische Präsenz der USA in Süd-Vietnam; Ende
1962 waren bereits 11'200 US-Soldaten in Süd-Vietnam stationiert, ein Jahr später zusätzliche 5'000.
Unterdessen
sah sich das Diem-Regime zunehmend vom Vietcong bedrängt; der Vietcong hatte bald den größten Teil
der ländlichen Gebiete Süd-Vietnams unter seiner Kontrolle und begann mit dem Aufbau einer eigenen
Verwaltung, während sich die südvietnamesischen Regierungstruppen immer weiter zurückziehen mussten.
Daneben setzten z.B. auch Buddhisten und Angehörige anderer weltanschaulicher und religiöser
Gruppen, die von der Regierung unterdrückt wurden, deutliche Zeichen ihrer Opposition gegen das
Regime in Form von Selbstverbrennungen.
Am
1.November 1963 wurde Diem in einem Militärputsch gestürzt und hingerichtet. Im Sommer 1971 belegte
die Veröffentlichung der geheimen Pentagon Papers in den USA, dass die USA im Vorfeld von dem Putsch
gewusst und sich bereits auf die Zusammenarbeit mit der Nachfolgeregierung vorbereitet hatten.
Nach
weiteren Militärputschen und zehn verschiedenen Regierungen innerhalb von 18 Monaten, die alle am
Widerstand des Vietcong scheiterten, übernahm Nguyen Van Thieu 1965 die Regierung; 1967 wurde er
außerdem Staatspräsident.
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