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1969
legte Johnsons Nachfolger Richard M. Nixon, um die Beendigung des amerikanischen Engagements in
Vietnam einzuleiten, wenige Monate nach seinem Amtsantritt sein Programm der "Vietnamisierung"
des Krieges vor, d.h. des stufenweisen Abzugs von 90'000 US-Soldaten aus Vietnam bis Ende 1969, des
Ausbaus der südvietnamesischen Streitkräfte und der sukzessiven Übertragung der Verantwortung
für die Kriegsführung an die südvietnamesische Regierung.
Die
Pattsituation bei den Pariser Verhandlungen konnte jedoch weder durch den US-Truppenabzug noch durch
den Tod des nordvietnamesischen Staatspräsidenten
HO CHI MINH
am 3.September 1969 überwunden werden. Nord-Vietnam forderte weiterhin als Verhandlungsgrundlage den
völligen Abzug der US-Truppen aus Vietnam.
Im
April 1970 fielen US-Truppen nach dem antikommunistischen Putsch des Generals Lon Nol zugunsten der
neuen Regierung in Kambodscha ein, und 1971 bombardierten sie auch Laos, um einen möglichen
nordvietnamesischen Vorstoß entlang des Ho-Chi-Minh-Pfades zu unterbinden. Beide Aktionen wurden
international verurteilt, intensivierten die antiamerikanischen Proteste und waren zudem militärisch
kaum erfolgreich.
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