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Überlebende des Massakers von My Lai bei dem am 16.März 1968 mehr als 500 Zivilisten von
amerikanischen Soldaten ermordet wurden.
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In den USA formierte sich aus Protest gegen die amerikanische Kriegsführung eine breite
Friedensbewegung. Mit Fortschreiten des Krieges verzeichnete sie einen wachsenden Zulauf, besonders
nachdem Einzelheiten über die amerikanische Kriegsführung bekannt wurden: vor allem über von
US-Soldaten an der vietnamesischen Zivilbevölkerung begangene Gräueltaten wie das Massaker von My
Lai. Auch weltweit organisierten sich nun zunehmend Protestbewegungen.
1971
erfuhr die Vietnampolitik der USA durch die Veröffentlichung der so genannten Pentagon Papers
(Geheimdokumente des amerikanischen Verteidigungsministeriums zur Vorgeschichte des US-Engagements in
Vietnam) in der New York Times und anderen Zeitungen eine neue Interpretation: Die Unterlagen warfen
ein völlig neues, und zwar ziemlich düsteres Licht auf die Kriegsführung und die Friedensbemühungen
der USA in den sechziger Jahren.
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San Francisco 14.November 1969
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