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Am
25.Januar 1972 legte Präsident Nixon einen Achtpunkteplan zur Wiederherstellung des Friedens in
Vietnam vor, der unter anderem Präsidentschaftswahlen in Süd-Vietnam vorsah.
Dem
Kinder auf der Flucht nach einem
Napalmangriff der Südvietnamesischen
Luftwaffe auf Trang Ban am 8.Juni 1972
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Friedensplan Nixons folgte eine überarbeitete Version des Friedensplanes des Vietcong vom Juli
1971; dieser neue Plan forderte den sofortigen Rücktritt des südvietnamesischen Präsidenten Thieu und
sagte Verhandlungen mit der Saigon-Regierung zu, sofern diese ihre Kriegspolitik aufgäbe.
Nord-Vietnam verlangte ebenfalls den sofortigen Rücktritt des südvietnamesischen Präsidenten.
Außerdem sollten US-Kriegsgefangene erst dann freigelassen werden, wenn die USA ihr Engagement in
Vietnam beendet hätten. Am 23.März wurden die Verhandlungen in Paris abgebrochen.
Am
30.März startete Nord-Vietnam eine breit angelegte Offensive bis in die Provinz Quang Tri im Süden.
Im April reagierten die USA mit einer Gegenoffensive in Form von verheerenden Bombenangriffen auf
Nord-Vietnam, und am 8.Mai 1972 ordnete Präsident Nixon die Verminung der wichtigsten
nordvietnamesischen Häfen, darunter Haiphong, an, um die Versorgungswege des Vietcong zu
unterbrechen. Mit beiden Aktionen beabsichtigten die USA, Nord-Vietnam unter Druck zu setzen und zu
Zugeständnissen zu zwingen.
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