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Bis
Ende März 1973 hatten die USA alle ihre Truppen aus Vietnam abgezogen, Süd-Vietnam jedoch weitere
wirtschaftliche und militärtechnische Hilfe zugesagt.
In
Vietnam gingen die Kämpfe zwischen kommunistischen Einheiten und südvietnamesischen
Regierungstruppen trotz des Waffenstillstandsabkommens weiter; beide Seiten suchten ihre Gebiete zu
verteidigen bzw. auszuweiten. Ende 1974 begannen die nordvietnamesischen Truppen eine Großoffensive
gegen den Süden; die südvietnamesischen Truppen, jetzt ohne die Unterstützung seitens der USA,
mussten sich nach und nach zurückziehen, und nach dem Fall von Huê Mitte März 1975 war der
Krieg für Süd-Vietnam verloren. Am 21.April trat Präsident Nguyen Van Thieu zurück, am 30.April wurde
Saigon eingenommen, und am selben Tag kapitulierte Süd-Vietnam gegenüber der Provisorischen
Revolutionsregierung der FNL. Am 2.Juli 1976 wurde mit der Errichtung der Sozialistischen Republik
Vietnam der gesamtvietnamesische Staat wieder hergestellt.
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